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Stoffwechsel

Metabolisches Syndrom

ENMetabolic syndrome

Das metabolische Syndrom ist ein Cluster miteinander verbundener kardiometabolischer Risikofaktoren, die das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vorzeitige Mortalität erheblich erhöhen. Die am weitesten verbreiteten Diagnosekriterien sind die der International Diabetes Federation (IDF) sowie die harmonisierte gemeinsame wissenschaftliche Stellungnahme (IDF/AHA/NHLBI, 2009), die das Vorliegen von mindestens drei der fünf Komponenten fordern: erhöhter Taillenumfang (mit ethnisch spezifischen Schwellenwerten), erhöhte Nüchterntriglyceride (≥150 mg/dl), erniedrigtes HDL-Cholesterin (<40 mg/dl bei Männern, <50 mg/dl bei Frauen), erhöhter Blutdruck (≥130/85 mmHg) und erhöhter Nüchternblutzucker (≥100 mg/dl). Insulinresistenz und abdominelle Adipositas gelten als zentrale Treiber. Die Prävalenz übersteigt in westlichen Erwachsenenpopulationen 30 % und steigt mit dem Alter, weshalb das metabolische Syndrom ein zentrales Ziel longevity-orientierter Lebensstil- und Pharmakotherapieinterventionen darstellt.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Grundy SM, Cleeman JI, Daniels SR, Donato KA, Eckel RH, Franklin BA, et al.. (2005). Diagnosis and Management of the Metabolic Syndrome: An American Heart Association/National Heart, Lung, and Blood Institute Scientific Statement. *Circulation*doi:10.1161/CIRCULATIONAHA.105.169404
  2. Alberti KG, Eckel RH, Grundy SM, et al.. (2009). Harmonizing the metabolic syndrome: a joint interim statement of the IDF Task Force on Epidemiology and Prevention; NHLBI; AHA; WHF; IAS; and IASO. *Circulation*doi:10.1161/CIRCULATIONAHA.109.192644

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