Metabolische Flexibilität
ENMetabolic flexibility
Geprüft von Maurice Lichtenberg
Metabolische Flexibilität bezeichnet die Fähigkeit von Zellen und Organismus, je nach Ernährungs-, Fasten- oder Belastungszustand effizient zwischen Energieträgern – vor allem Glukose und Fettsäuren – zu wechseln. Sie setzt eine intakte Mitochondrienfunktion, gute Insulinsensitivität und stimmige Hormonsignalwege voraus. Ihr Verlust, erkennbar an gestörter Fettoxidation im Nüchternzustand und schlechter postprandialer Glukoseregulation, ist ein Kennzeichen von Insulinresistenz, Adipositas und Alterung und ein zentrales Ziel von Fasten- und Bewegungsinterventionen.
Quellen
- Goodpaster BH, Sparks LM. (2017). Metabolic Flexibility in Health and Disease. *Cell Metabolism*doi:10.1016/j.cmet.2017.04.015
