Xenohormesis
Xenohormesis ist die Hypothese, dass Tiere von Stressantwort-Molekülen profitieren, die gestresste Pflanzen und Mikroorganismen produzieren, indem sie diese als Hinweise auf widrige Umweltbedingungen wahrnehmen. Typische Beispiele sind Polyphenole wie Resveratrol, Quercetin und Curcumin, denen eine Aktivierung von Sirtuinen, AMPK und weiteren Stressabwehrwegen zugeschrieben wird, wobei die direkte Sirtuin-Aktivierung durch Resveratrol umstritten ist und der In-vivo-Effekt heute überwiegend AMPK und indirekten Pfaden zugeordnet wird. Direkte Belege für eine verlängerte Gesundheitsspanne beim Menschen durch xenohormetische Nahrungsstoffe sind weiterhin begrenzt.
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Quellen
- Howitz KT, Sinclair DA. (2008). Xenohormesis: Sensing the Chemical Cues of Other Species. *Cell*doi:10.1016/j.cell.2008.04.019
