Kältethermogenese
ENCold thermogenesis
Kältethermogenese bezeichnet die Wärmeproduktion des Körpers als Reaktion auf Kälte, bestehend aus Zitterthermogenese in der Skelettmuskulatur und zitterfreier Thermogenese durch UCP1-abhängige Aktivierung braunen und weiterer thermogener ('beiger') Fettdepots. Wiederholte Kältereize können in kleinen Bildgebungsstudien die tracerbasierte Glukoseaufnahme im thermogenen Fettgewebe steigern, was lokale Aktivität abbildet und nicht zwangsläufig eine systemische Stoffwechselverbesserung. Ob daraus dauerhafte, klinisch relevante Effekte auf Körperzusammensetzung oder Stoffwechselgesundheit entstehen, wird weiterhin untersucht.
Quellen
- van Marken Lichtenbelt WD, Vanhommerig JW, Smulders NM, Drossaerts JM, Kemerink GJ, Bouvy ND, Schrauwen P, Teule GJ. (2009). Cold-activated brown adipose tissue in healthy men. *New England Journal of Medicine*doi:10.1056/NEJMoa0808718
- van der Lans AA, Hoeks J, Brans B, et al.. (2013). Cold acclimation recruits human brown fat and increases nonshivering thermogenesis. *Journal of Clinical Investigation*doi:10.1172/JCI68993
