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Regeneration & HRV

Sympathikusdominanz

ENSympathetic dominance

Sympathikusdominanz beschreibt eine chronische Verschiebung des autonomen Gleichgewichts zugunsten einer anhaltenden Sympathikusaktivierung gegenüber dem Parasympathikustonus, die sich typischerweise in supprimierten HRV-Parametern wie RMSSD und HF-Leistung, erhöhter Ruheherzfrequenz und abgeschwächter nächtlicher vagaler Modulation widerspiegelt. Akute Sympathikusaktivierung ist adaptiv, doch eine chronische Erhöhung durch psychischen Stress, Übertraining, Schlafmangel oder Stoffwechseldysfunktion wird mit Hypertonie, Dysregulation der HPA-Achse und beschleunigter kardiovaskulärer Alterung assoziiert. Es handelt sich nicht um eine klinische Diagnose, sondern um ein operatives Konzept der Longevity- und Sportwissenschaft zur Erkennung dauerhaft beeinträchtigter autonomer Erholung; die Interpretation erfordert den Ausschluss von Störfaktoren wie Dehydratation, Infekt und Messartefakten.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Malik M, Bigger JT, Camm AJ, et al.. (1996). Heart rate variability: Standards of measurement, physiological interpretation, and clinical use. Task Force of the European Society of Cardiology and the North American Society of Pacing and Electrophysiology. *European Heart Journal*doi:10.1093/oxfordjournals.eurheartj.a014868
  2. Thayer JF, Lane RD. (2007). The role of vagal function in the risk for cardiovascular disease and mortality. *Biological Psychology*doi:10.1016/j.biopsycho.2005.11.013