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Schlaf & Zirkadianik

Einschlaflatenz

ENSleep latency

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Die Einschlaflatenz bezeichnet die Zeit vom Löschen des Lichts bis zum ersten Schlafepoch, in der Regel gemessen in Minuten in der Polysomnographie. Ein Wert von etwa 10 bis 20 Minuten gilt als gesund; sehr kurze Latenzen (unter etwa 5 bis 8 Minuten) können auf Schlafmangel oder ausgeprägte Tagesmüdigkeit hinweisen, anhaltend längere Werte auf Insomnie oder eine zirkadiane Fehlausrichtung. Sie ist eine zentrale Kenngröße in der Polysomnographie und in Schlaftrackern, die im Longevity-Kontext eingesetzt werden.

Quellen

  1. Carskadon MA, Dement WC, Mitler MM et al.. (1986). Guidelines for the Multiple Sleep Latency Test (MSLT): a standard measure of sleepiness. *Sleep*doi:10.1093/sleep/9.4.519