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Zellbiologie

Partielle Reprogrammierung

ENPartial reprogramming

Partielle Reprogrammierung nutzt eine vorübergehende oder niedrig dosierte Expression der Yamanaka-Faktoren, um Zellen zu verjüngen, ohne ihre differenzierte Identität zu löschen oder Pluripotenz auszulösen. Studien an Mäusen zeigen Wiederherstellung jugendlicher epigenetischer Muster, verbesserte Geweberegeneration und verlängerte Gesundheitsspanne. Da vollständige Reprogrammierung Teratome verursachen kann, zielen partielle Protokolle darauf ab, Verjüngungseffekte ohne Funktionsverlust zu erreichen. Sicherheit und Dauerhaftigkeit sind weiterhin Gegenstand kontroverser Forschung. Im Januar 2026 erhielt Life Biosciences' ER-100 – eine Gentherapie mit drei Yamanaka-Faktoren (Oct4, Sox2, Klf4; ohne c-Myc), per intravitrealer Injektion verabreicht – als erste zelluläre Verjüngungstherapie mittels epigenetischer Reprogrammierung eine FDA-IND-Freigabe; eine Phase-1-Erstanwendungsstudie am Menschen (NCT07290244) schließt Patienten mit nicht-arteritischer anteriorer ischämischer Optikusneuropathie (NAION) und Offenwinkelglaukom ein.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Ocampo A, Reddy P, Martinez-Redondo P, et al.. (2016). In vivo amelioration of age-associated hallmarks by partial reprogramming. *Cell*doi:10.1016/j.cell.2016.11.052
  2. Lu Y, Brommer B, Tian X, et al.. (2020). Reprogramming to recover youthful epigenetic information and restore vision. *Nature*doi:10.1038/s41586-020-2975-4