Zum Inhalt springen
Zurück zum Glossar
Zellbiologie

Zelluläre Seneszenz

ENCellular senescence

Zelluläre Seneszenz ist ein stabiler Zellzyklusarrest, der durch Stressfaktoren wie DNA-Schäden, Telomerdysfunktion, Onkogenaktivierung oder oxidativen Stress ausgelöst wird. Seneszente Zellen bleiben stoffwechselaktiv und schütten typischerweise einen entzündungsfördernden Cocktail aus Zytokinen, Chemokinen und Proteasen aus, den sogenannten SASP. Akut wirkt Seneszenz tumorsuppressiv und unterstützt die Wundheilung, doch die altersbedingte Anhäufung seneszenter Zellen trägt zu Gewebsschäden und altersassoziierten Krankheiten bei.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Hayflick & Moorhead. (1961). The serial cultivation of human diploid cell strains. *Experimental Cell Research*doi:10.1016/0014-4827(61)90192-6
  2. Campisi. (2013). Aging, Cellular Senescence, and Cancer. *Annual Review of Physiology*doi:10.1146/annurev-physiol-030212-183653

Verwandte Studien aus der Forschungsbibliothek