Übertrainingssyndrom
ENOvertraining syndrome
Das Übertrainingssyndrom (OTS) liegt gemäß ECSS/ACSM-Konsens auf einem Kontinuum mit funktionellem (FOR) und nicht-funktionellem Overreaching (NFOR). Es ist ein fehladaptiver Zustand, in dem die Trainingsbelastung die Erholungskapazität über lange Zeit übersteigt und einen unerklärlichen Leistungsabfall über Wochen bis Monate verursacht, begleitet von Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen. Sinkende HRV-Trends, steigender Ruhepuls und unverhältnismäßiges RPE bei gegebener Belastung treten häufig auf, sind aber unspezifisch; parasympathische Indizes können bei einigen Athleten paradox ansteigen statt zu fallen.
Zuletzt geprüft:
Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
