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Zellbiologie

LC3-Lipidierung

ENLC3 lipidation

LC3-Lipidierung bezeichnet die kovalente Konjugation des Autophagieproteins LC3 (Mikrotubuli-assoziiertes Protein 1 leichte Kette 3) an Phosphatidylethanolamin (PE) in der Phagophor- und Autophagosomenmembran, wobei das zytosolische LC3-I in die membranverankerte Form LC3-II überführt wird. Die Reaktion wird durch eine Ubiquitin-ähnliche Kaskade aus dem E1-ähnlichen Enzym ATG7, der E2-ähnlichen ATG3 und dem E3-ähnlichen ATG5-ATG12-ATG16L1-Komplex ausgeführt und ist von der vorherigen Phosphatidylinositol-3-Phosphat-(PI3P)-Erzeugung durch den Beclin-1/VPS34-Komplex abhängig. Die LC3-II-Dichte auf Autophagosomenmembranen rekrutiert selektive Autophagierezeptoren wie p62 und NDP52 und gilt als der am weitesten verbreitete Proxy für die Autophagosomen-Abundanz; das durch Immunblot in An- und Abwesenheit lysosomaler Inhibitoren bestimmte LC3-II:LC3-I-Verhältnis ist die Standardmethode zur Abschätzung des autophagischen Flusses.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Kabeya Y, Mizushima N, Ueno T, et al.. (2000). LC3, a mammalian homologue of yeast Apg8p, is localized in autophagosome membranes after processing. *EMBO Journal*doi:10.1093/emboj/19.21.5720
  2. Ishihara N, Hamasaki M, Yokota S, et al.. (2001). Autophagosome requires specific early Sec proteins for its formation and NSF/SNARE for vacuolar fusion. *Molecular Biology of the Cell*doi:10.1091/mbc.12.11.3690