Zum Inhalt springen
Zurück zum Glossar
Sport & Fitness

DEXA-Scan (Körperzusammensetzung)

ENDEXA scan (body composition)

Die Dual-Energie-Röntgenabsorptiometrie (DEXA) misst Körperzusammensetzung und Knochenmineraldichte, indem zwei Röntgenstrahlen unterschiedlicher Energieniveaus durch das Gewebe geleitet und deren differentielle Abschwächung quantifiziert werden; sie unterteilt den Körper in Mager-, Fett- und Knochenmineralmasse auf regionaler und ganzkörperlicher Ebene mit hoher Präzision und geringer Strahlenbelastung (~1–5 µSv auf modernen Geräten; bis ~10 µSv auf älteren Modellen). Der DEXA-basierte appendikuläre Lean-Mass-Index (ALMI = Magermasse Arme + Beine in kg / Körpergröße in m²) fließt in die EWGSOP2-Sarkopenie-Kriterien ein, und viszerales Fettgewebe (VAT) ist auf modernen Geräten zunehmend quantifizierbar. Serielle DEXA-Messungen erfassen Muskel- und Fettveränderungen durch Training, Ernährung und Altersinterventionen; zentrale Einschränkungen sind die Hydrationssensitivität bei der Magermassenbestimmung sowie Gerätevariabilität zwischen Herstellern.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Kelly TL, Wilson KE, Heymsfield SB. (2009). Dual energy X-ray absorptiometry body composition reference values from NHANES. *PLOS ONE*doi:10.1371/journal.pone.0007038
  2. Kanis JA. (1994). Assessment of fracture risk and its application to screening for postmenopausal osteoporosis: synopsis of a WHO report. *Osteoporosis International*doi:10.1007/BF01622200

Verwandte Studien aus der Forschungsbibliothek