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Zellbiologie

Autophagie

ENAutophagy

Autophagie bezeichnet einen evolutionär konservierten lysosomalen Abbauweg, bei dem Zellen geschädigte Organellen, fehlgefaltete Proteine und andere zytoplasmatische Bestandteile in doppelmembranigen Autophagosomen einschließen und abbauen (am genauesten beschreibt dies die Makroautophagie, den dominanten Subtyp). Durch das Recycling der Bausteine sichert sie die zelluläre Homöostase, besonders unter Nährstoffmangel. Eine nachlassende Autophagieaktivität wird im Alter vielfach beobachtet, wobei das Ausmaß gewebe- und kontextabhängig ist; ihre Aktivierung durch Fasten, Bewegung und Rapamycin gilt als einer der wichtigsten diskutierten Langlebigkeitsmechanismen.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Mizushima & Komatsu. (2011). Autophagy: Renovation of Cells and Tissues. *Cell*doi:10.1016/j.cell.2011.10.026
  2. Klionsky et al.. (2021). Guidelines for the use and interpretation of assays for monitoring autophagy (4th edition). *Autophagy*doi:10.1080/15548627.2020.1797280