Zum Inhalt springen
Zurück zum Glossar
Zellbiologie

AMPK

AMPK (AMP-aktivierte Proteinkinase) ist ein zellulärer Energiesensor, der aktiviert wird, wenn AMP und/oder ADP gegenüber ATP ansteigen, und so einen niedrigen Energiestatus signalisiert. Aktiviert fördert sie katabole Prozesse wie Fettsäureoxidation und Autophagie und hemmt anabole Vorgänge wie die mTORC1-gesteuerte Proteinsynthese. AMPK-Aktivierung ahmt Aspekte der Kalorienrestriktion nach; altersbedingte Veränderungen der AMPK-Signalgebung können zu einer beeinträchtigten Stoffwechselregulation beitragen. Metformin und körperliche Aktivität gelten als indirekte AMPK-Aktivatoren.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Hardie et al.. (2012). AMPK: a nutrient and energy sensor that maintains energy homeostasis. *Nature Reviews Molecular Cell Biology*doi:10.1038/nrm3311
  2. Salminen A, Kaarniranta K. (2012). AMP-activated protein kinase (AMPK) controls the aging process via an integrated signaling network. *Ageing Research Reviews*doi:10.1016/j.arr.2011.12.005