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Hormesis & Stressoren

Photobiomodulation (Rotlichttherapie)

ENPhotobiomodulation (red light therapy)

Photobiomodulation, häufig als Rotlichttherapie bezeichnet, nutzt niedrigintensives rotes und nahinfrarotes Licht am Gewebe; die meisten klinischen Geräte arbeiten bei etwa 600–900 nm, ein Teil der PBM-Literatur reicht bis ~1100 nm. Als Mechanismus werden vermutlich mehrere Pfade diskutiert, darunter die Absorption durch die Cytochrom-c-Oxidase in den Mitochondrien, Stickstoffmonoxid-Signalwege und eine breitere mitochondriale Redox-Modulation, die zusammen ATP-Produktion und reaktive Sauerstoffspezies beeinflussen. Klinische Belege stützen moderate Effekte bei einigen Haut- und Muskel-Skelett-Beschwerden; weitergehende Anti-Aging-, kognitive oder metabolische Versprechen beruhen auf kleinen, vorläufigen Studien und sind nicht etabliert.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Hamblin MR. (2017). Mechanisms and applications of the anti-inflammatory effects of photobiomodulation. *AIMS Biophysics*doi:10.3934/biophy.2017.3.337