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Zellbiologie

iPSC (induzierte pluripotente Stammzellen)

ENiPSCs (induced pluripotent stem cells)

Induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC) sind adulte somatische Zellen, die mit Faktoren wie OSKM (Oct4, Sox2, Klf4, c-Myc) in einen pluripotenten Zustand reprogrammiert werden und sich in jeden Zelltyp des Körpers differenzieren können. Sie umgehen ethische Bedenken embryonaler Stammzellen und ermöglichen patientenspezifische Krankheitsmodelle, Wirkstofftests und autologe Zelltherapien. In der Alternsforschung setzen iPSC viele epigenetische Altersmarker zurück, wobei die epigenetische Neuprogrammierung häufig unvollständig ist und iPSC ein partielles epigenetisches Gedächtnis der Spenderzelle behalten können; sie liefern dennoch eine wirkungsvolle Plattform zur Untersuchung und Umkehrung zellulärer Alterung.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Takahashi K, Yamanaka S. (2006). Induction of pluripotent stem cells from mouse embryonic and adult fibroblast cultures by defined factors. *Cell*doi:10.1016/j.cell.2006.07.024
  2. Takahashi K, Tanabe K, Ohnuki M, et al.. (2007). Induction of pluripotent stem cells from adult human fibroblasts by defined factors. *Cell*doi:10.1016/j.cell.2007.11.019