iPSC (induzierte pluripotente Stammzellen)
ENiPSCs (induced pluripotent stem cells)
Geprüft von Maurice Lichtenberg
Induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC) sind adulte somatische Zellen, die mit Faktoren wie OSKM (Oct4, Sox2, Klf4, c-Myc) in einen pluripotenten Zustand reprogrammiert werden und sich in jeden Zelltyp des Körpers differenzieren können. Sie umgehen ethische Bedenken embryonaler Stammzellen und ermöglichen patientenspezifische Krankheitsmodelle, Wirkstofftests und autologe Zelltherapien. In der Alternsforschung setzen iPSC viele epigenetische Altersmarker zurück, wobei die epigenetische Neuprogrammierung häufig unvollständig ist und iPSC ein partielles epigenetisches Gedächtnis der Spenderzelle behalten können; sie liefern dennoch eine wirkungsvolle Plattform zur Untersuchung und Umkehrung zellulärer Alterung.
Quellen
- Takahashi K, Yamanaka S. (2006). Induction of pluripotent stem cells from mouse embryonic and adult fibroblast cultures by defined factors. *Cell*doi:10.1016/j.cell.2006.07.024
- Takahashi K, Tanabe K, Ohnuki M, et al.. (2007). Induction of pluripotent stem cells from adult human fibroblasts by defined factors. *Cell*doi:10.1016/j.cell.2007.11.019
