Proteostase
ENProteostasis
Geprüft von Maurice Lichtenberg
Proteostase, die Proteinhomöostase, bezeichnet das integrierte Netzwerk aus Synthese, Faltung, Transport und Abbau von Proteinen, das die Funktionalität des Proteoms sichert. Beteiligt sind Ribosomen, molekulare Chaperone, das Ubiquitin-Proteasom-System sowie der Autophagie-Lysosomen-Weg. Eine intakte Proteostase ist Grundlage zellulärer Funktion; ihr fortschreitender Verlust im Alter liegt neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson zugrunde und gilt als anerkanntes Kennzeichen des Alterns.
Quellen
- Balch WE, Morimoto RI, Dillin A, Kelly JW. (2008). Adapting proteostasis for disease intervention. *Science*doi:10.1126/science.1141448
- Labbadia J, Morimoto RI. (2015). The Biology of Proteostasis in Aging and Disease. *Annual Review of Biochemistry*doi:10.1146/annurev-biochem-060614-033955
