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Zellbiologie

mTOR

mTOR (mechanistic target of rapamycin) ist eine Serin/Threonin-Kinase, die Signale von Aminosäuren, Wachstumsfaktoren und zellulärem Energiestatus integriert und Proteinsynthese, Zellwachstum und Autophagie steuert. Sie wirkt in zwei Komplexen, mTORC1 und mTORC2. Chronisch erhöhte mTORC1-Aktivität beschleunigt Alterungsprozesse, während die pharmakologische Hemmung durch Rapamycin in mehreren Modellorganismen die Lebensspanne verlängert. mTOR gilt damit als eines der am besten validierten Longevity-Zielmoleküle.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Saxton RA, Sabatini DM. (2017). mTOR Signaling in Growth, Metabolism, and Disease. *Cell*doi:10.1016/j.cell.2017.02.004
  2. Harrison DE, Strong R, Sharp ZD, et al.. (2009). Rapamycin fed late in life extends lifespan in genetically heterogeneous mice. *Nature*doi:10.1038/nature08221

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