Mitophagie
ENMitophagy
Geprüft von Maurice Lichtenberg
Mitophagie ist die selektive Autophagieform, die geschädigte oder depolarisierte Mitochondrien gezielt zum lysosomalen Abbau führt; der PINK1/Parkin-Signalweg ist dabei der am besten charakterisierte Weg, daneben existieren PINK1/Parkin-unabhängige Rezeptorwege. Durch das Entfernen funktionsgestörter Mitochondrien kann sie oxidativen Stress begrenzen und die Energieversorgung der Zelle unterstützen. Eine beeinträchtigte Mitophagie wird mit Neurodegeneration, Sarkopenie und Herz-Kreislauf-Alterung in Verbindung gebracht; Substanzen wie Urolithin A werden auf Effekte untersucht, die mit einer gesteigerten Mitophagie vereinbar sind, auch bei älteren und mittelalten Erwachsenen.
Quellen
- Pickrell AM, Youle RJ. (2015). The roles of PINK1, parkin, and mitochondrial fidelity in Parkinson's disease. *Neuron*doi:10.1016/j.neuron.2014.12.007
- Vives-Bauza C, Zhou C, Huang Y, et al.. (2010). PINK1-dependent recruitment of Parkin to mitochondria in mitophagy. *Proceedings of the National Academy of Sciences USA*doi:10.1073/pnas.0911187107
