IGF-1-Signalweg
ENIGF-1 signaling
Geprüft von Maurice Lichtenberg
Der IGF-1-Signalweg beschreibt die Kaskade, die ausgelöst wird, wenn der Insulin-ähnliche Wachstumsfaktor 1 an den IGF-1-Rezeptor bindet und parallel die PI3K/AKT- und MAPK/ERK-Zweige aktiviert. Diese fördern Zellwachstum, Proliferation und Proteinsynthese und unterdrücken die FOXO-vermittelte Stressresistenz. IGF-1 kann zudem mit geringerer Affinität an Insulin/IGF-1R-Hybridrezeptoren binden. Eine reduzierte IGF-1-Signalgebung verlängert die Lebensspanne bei Würmern, Fliegen und Mäusen; auch in einigen langlebigen menschlichen Kohorten finden sich niedrigere IGF-1-Spiegel. Der Trade-off zwischen Wachstums-/Reparaturnutzen und Longevity-Kosten bleibt umstritten.
Quellen
- Kenyon C, Chang J, Gensch E, Rudner A, Tabtiang R. (1993). A C. elegans mutant that lives twice as long as wild type. *Nature*doi:10.1038/366461a0
- Kenyon CJ. (2011). The first long-lived mutants: discovery of the insulin/IGF-1 pathway for ageing. *Philosophical Transactions of the Royal Society B*doi:10.1098/rstb.2010.0276
