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Zellbiologie

IGF-1-Signalweg

ENIGF-1 signaling

Der IGF-1-Signalweg beschreibt die Kaskade, die ausgelöst wird, wenn der Insulin-ähnliche Wachstumsfaktor 1 an den IGF-1-Rezeptor bindet und parallel die PI3K/AKT- und MAPK/ERK-Zweige aktiviert. Diese fördern Zellwachstum, Proliferation und Proteinsynthese und unterdrücken die FOXO-vermittelte Stressresistenz. IGF-1 kann zudem mit geringerer Affinität an Insulin/IGF-1R-Hybridrezeptoren binden. Eine reduzierte IGF-1-Signalgebung verlängert die Lebensspanne bei Würmern, Fliegen und Mäusen; auch in einigen langlebigen menschlichen Kohorten finden sich niedrigere IGF-1-Spiegel. Der Trade-off zwischen Wachstums-/Reparaturnutzen und Longevity-Kosten bleibt umstritten.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Kenyon C, Chang J, Gensch E, Rudner A, Tabtiang R. (1993). A C. elegans mutant that lives twice as long as wild type. *Nature*doi:10.1038/366461a0
  2. Kenyon CJ. (2011). The first long-lived mutants: discovery of the insulin/IGF-1 pathway for ageing. *Philosophical Transactions of the Royal Society B*doi:10.1098/rstb.2010.0276