Genomische Instabilität
ENGenomic instability
Geprüft von Maurice Lichtenberg
Genomische Instabilität bezeichnet die fortschreitende Anhäufung von Schäden an der Kern- und mitochondrialen DNA, darunter Punktmutationen, Chromosomenumbauten, Kopienzahlveränderungen und Aktivierung von Retrotransposons. Sie entsteht durch endogene Quellen wie Replikationsfehler und reaktive Sauerstoffspezies sowie durch exogene Einflüsse wie UV-Strahlung und Toxine und wird durch eine im Alter nachlassende DNA-Reparatur verstärkt. Als primärer Hallmark des Alterns fördert sie klonale Expansion, Krebsentstehung und Gewebsdysfunktion.
Quellen
- López-Otín et al.. (2023). Hallmarks of aging: An expanding universe. *Cell*doi:10.1016/j.cell.2022.11.001
- Hoeijmakers. (2009). DNA damage, aging, and cancer. *New England Journal of Medicine*doi:10.1056/NEJMra0804615
