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Zellbiologie

DNA-Schäden

ENDNA damage

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Als DNA-Schäden bezeichnet man chemische oder strukturelle Veränderungen des Genoms, etwa Basenmodifikationen, Einzel- und Doppelstrangbrüche oder Quervernetzungen. Sie entstehen durch reaktive Sauerstoffspezies, ionisierende Strahlung, UV-Licht oder Replikationsstress. Zellen reagieren mit DNA-Reparaturmechanismen; werden diese überlastet, kommt es zu Seneszenz, Apoptose oder Mutationen. Die durch akkumulierte DNA-Schäden bedingte genomische Instabilität gilt als anerkanntes Merkmal des Alterns und Treiber von Krebserkrankungen.

Quellen

  1. Hoeijmakers. (2009). DNA damage, aging, and cancer. *New England Journal of Medicine*doi:10.1056/NEJMra0804615
  2. Jackson & Bartek. (2009). The DNA-damage response in human biology and disease. *Nature*doi:10.1038/nature08467