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Zellbiologie

Apoptose

ENApoptosis

Apoptose ist eine streng regulierte Form des programmierten Zelltods, bei der Zellen über Caspase-Aktivierung geordnet abgebaut werden, typischerweise ohne Entzündungsreaktion, da sie im Vergleich zu Nekrose oder Pyroptose nicht-lytisch und antiinflammatorisch verläuft. Sie entfernt geschädigte, infizierte oder überschüssige Zellen und ist unverzichtbar für Entwicklung, Gewebehomöostase und Tumorabwehr. Gewebe- und kontextspezifische Veränderungen der Apoptose im Alter tragen in manchen Geweben zur unzureichenden Entfernung geschädigter oder seneszenter Zellen bei, in anderen zu Gewebeschwund und Neurodegeneration.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Elmore. (2007). Apoptosis: a review of programmed cell death. *Toxicologic Pathology*doi:10.1080/01926230701320337
  2. Hanahan & Weinberg. (2011). Hallmarks of cancer: the next generation. *Cell*doi:10.1016/j.cell.2011.02.013